Von der Idee zum fertigen Sonnenschutz

Ausbildung im R+S-Handwerk verspricht Abwechslung

Räume oder Arbeitsplätze durchdacht mit Tageslicht versorgen, Gebäudeöffnungen vor Einbruch, Lärm und neugierigen Blicken schützen: Wer sich für den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers entscheidet, kann sich auf ein breites Aufgabenspektrum freuen. Dabei geht es auch um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Denn hochwertige Sonnenschutzlösungen klimatisieren Räume ganz natürlich, senken die Betriebskosten und tragen so zum Schutz der Umwelt bei. Am Anfang steht die gründliche Beratung beim Kunden. Mit Hauseigentümern, Vermietern und Mietern passgenaue Lösungen zu besprechen, ist eine der wesentlichen Aufgaben von Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikern. Dann wird das Projekt am PC geplant und in der Werkstatt mit unterschiedlichsten Materialien und Maschinen gefertigt. Nach dem Zusammenbau folgt der Funktionstest: Lässt sich das System gut bedienen? Klemmt nichts? Ist alles gut und sauber verarbeitet? Wenn alles stimmt, wird es vor Ort montiert, an Motoren und Steuerungen angeschlossen und auf Wunsch in ein Smart Home-System eingebunden. Damit alles einwandfrei funktioniert, übernehmen Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker auch Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten. Männliche und weibliche Bewerber sollten technisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick, Teamfähigkeit, Kreativität und Offenheit gegenüber Kunden mitbringen. Die im Januar 2020 wieder eingeführte Meisterpflicht ist ein Garant für die hohe Ausbildungsqualität. Weitere Informationen rund um die Ausbildung gibt es unter www.rs-mechatroniker.de.
 
Die Mischung aus anspruchsvollen technischen Arbeiten und der persönlichen Beratung von Kunden macht den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers so vielseitig.
Foto: BVRS/txn