Neue Lehrlinge bei tremco illbruck (09/11/2018 07:00:00 AM)

Fünf Schulabgänger starten einen neuen Lebensabschnitt

tremco illbruck gibt Schulabgängern 2018 wieder eine berufliche Chance. In diesem Jahr werden seit dem 1. September fünf neue Schüler am Standort in Bodenwöhr in der Oberpfalz ausgebildet.

„Die Ausbildung junger Menschen ist für uns eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft“, sagt Marco Reischl, einer der Ausbildungsleiter am Standort in Bodenwöhr. „Denn wir bilden für den eigenen Bedarf aus. Wer die Ausbildung beendet, wird, wenn er oder sie das will, auch übernommen. Die Quote liegt bei bis zu 90 Prozent“, freut sich der 22jährige Reischl, der selbst als Auszubildender bei tremco illbruck 2013 seine berufliche Laufbahn begann.

Mit den neuen Auszubildenden bildet tremco illbruck derzeit insgesamt 18 Berufseinsteiger aus – in fünf unterschiedlichen Berufen. In diesem Sommer haben sich von den fünf Schulabgängern drei für eine gewerbliche Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer entschieden – darunter ein ehemaliger Geflüchteter. Zwei weitere erhalten eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich.

Seit zwei Jahren bildet tremco illbruck auch Geflüchtete aus und baut damit seine – 2016 gestartete – Initiative zur Integration von Flüchtlingen weiter aus. Drei der 18 Auszubildenden sind Schutzsuchende aus Eritrea und Afghanistan. „Auch wir als Unternehmen reagieren auf Veränderungen in der Gesellschaft und wollen in der Region unseren Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Integration von Schutzsuchenden leisten“, erklärt Walter Geyer, Geschäftsführer der tremco illbruck Produktions GmbH in Bodenwöhr, sein Engagement für junge Geflüchtete.
 
 


Ausbildungsleiter Daniel Geiger, Marco Reischl, Nino Immler (obere Reihe v.l.n.r.) begrüßen die neuen Lehrlinge: Nicolai Auburger, Maschinen- und Anlagenführer, Lukas Schmierler, Industriekaufmann, Sebastian Lacatus Darius, Maschinen- und Anlagenführer, Vanessa Feiler, Industriekauffrau (untere Reihe v.l.n.r.)
Efrem Amnati, (Maschinen- und Anlagenführer) ist krankheitsbedingt nicht auf diesem Foto zu sehen. Bild: tremco illbruck
Nachwuchskräfte ausbilden
Um dem jungen Fachkräftenachwuchs den Start zu erleichtern, werden den „Neuen“, wie in den letzten Jahren, Paten aus dem zweiten Ausbildungsjahr zur Seite gestellt. Die Paten führen die Auszubildenden in alle Abteilungen ein, begleiten sie bei Rundgängen durch die Produktionshallen und das Zentrallager und vermitteln den Neueinsteigern in Workshops zudem wichtige Informationen sowie Tipps für ihre Ausbildung. Mit Hilfe von Fachausbildern werden die Azubis im Rahmen ihrer Ausbildung betreut. „Unsere Lehrlinge werden in den nächsten drei Jahren eine umfassende Ausbildung und Fachwissen in unserem Hause erhalten“, so Nino Immler, verantwortlich für die gewerbliche Ausbildung bei tremco illbruck. „Die intensive Förderung unserer jungen Fachkräfte liegt uns sehr am Herzen. Unser Nachwuchs ist unsere Investition in die Zukunft. Denn wir brauchen gute Mitarbeiter.“ ti/vws

In Bodenwöhr zählt tremco illbruck seit Jahren zu den ausbildungsstärksten Betrieben. Seit Bestehen 1982 sind rund 120 Auszubildende eingestellt und so auch der Grundstock für eine gute Mitarbeitertreue gelegt worden. Mehr als 230 Mitarbeiter sind am Standort in Bodenwöhr beschäftigt. Somit ist tremco illbruck der größte Arbeitgeber in der Hammerseegemeinde. Anlässlich des 35-jährigen Firmenjubiläums bedankte sich die IHK Regensburg 2017 mit einer Urkunde für die geleistete Arbeit und Treue zum Standort Bodenwöhr sowie einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung durch hervorragende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen:
tremco illbruck Group GmbH,
www.tremco-illbruck.com